Um die Verbindung(en) einer Software transparent über einen SOCKS-Proxy laufen zu lassen, bieten sich die Tools tsocks und socksify (aus dante-client) an.
Oft haben die Programme (z.B. Firefox) jedoch bereits selbst eine Unterstützung für SOCKS inklusive oder das Betriebssystem (z.B. OS X) bietet entsprechende Mechanismen für Programme, die diese Funktion nutzen, an.
# To configure tsocks with a specific SOCKS server
vi /etc/tsocks.conf
# Run application with wrapper arround
tsocks APPLICATION [args]
# Run application with wrapper arround
socksify APPLICATION [args]
Ein sehr einfach und schnell "installierter" SOCKS-Proxy kann über das openssh-Paket temporär aufgesetzt werden (solange die ssh-Session läuft).
ssh -D [bind_address:]port host
Als dauerhafter SOCKS(5)-Proxy bietet sich dante-server an. Seltsamerweise ist dieser in Debian Lenny nicht mehr im Repository, so dass man auf die etch-Version zurückgreifen oder mit Ubuntu Hardy oder ähnlichem arbeiten muss.
Vorteile des dante-servers sind eindeutig die flexible Konfiguration mit Filterlisten sowie vollständiger SOCKS5-Unterstützung (Authentifizierung der Clients). Die Konfigurationsdatei ist nahezu selbsterklärend.
sudo apt-get install dante-server
# dante will quit with error message during first start
# modify config as desired (internal, external, method, client pass/block, pass/block)
sudo vi /etc/danted.conf
# start/restart dante-daemon
sudo /etc/init.d/danted restart
Leider ist der hpsockd sehr schlecht dokumentiert. Eine man-Page gibt es nicht, die Beispielkonfiguration muss man sich (zumindest bei Ubuntu) aus /usr/share/doc/hpsockd/example/ nach /etc kopieren. Ein wenig herumspielen bringt mangels Debugmeldungen im Log jedoch nur bedingt Erfolg.
Kommentare
Kommentar hinzufügen