Gerade eben ging der auf arte ausgestrahle Dokumentarfilm Ein böses Erwachen - Der Ölcrash (engl. A Crude Awakening - The Oil Crash) zu Ende.
Die Filmemacher Gelpke und McCormack gehen der Geschichte der Ölgewinnung nach und blicken in die Zukunft des begehrten Rohstoffs. Wie lange werden wir noch derart verschwenderisch mit dem in Jahrmillionen entstandenen Erdöl umgehen können und welche Alternativen gibt es?
(Quelle: arte.tv)
Auf mich wirkte der Film realistisch und gut recherchiert. Die Stimmung und alle Prognosen waren durchweg pessimistisch (vielleicht etwas übertrieben). Hubbert hat es für die USA vorhergesehen, irgendwann (in den USA schon 1970) wird das Ölfördermaximum erreicht - wenn es nicht schon überschritten ist. Dies hat langfristig gravierende Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Insbesondere unsere Mobilität ist stark gefährdet. Es wurde sogar davon gesprochen, dass es vielleicht schon bald keinen Flugverkehr mehr geben wird!
Ob es wirklich so kommen wird, hängt natürlich stark von den kommenden technologischen und politischen Entwicklungen ab. Wenn jedoch nicht bald, also eigentlich schon gestern, geplant und gehandelt wird, so könnte es wirklich zu einer globalen Krise kommen.
Und wenn die anstehende Ölkrise nicht schon genug wäre, so macht der Film Flow auf einen weiteren zentralen Rohstoff ebenfalls eher pessimistisch aufmerksam: Wasser.
Übrigens wurden die Bilder stimmungsvoll von guter Musik im Hintergrund begleitet. Es kam mir so vor, als wären einige Stücke auch beim Film Koyaanisqatsi gespielt worden.
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Grummel
Grummel. Ich hatte bereits deutlich mehr getippt gehabt, woraufhin aber dann mein Rechner meinte stehen bleiben zu müssen. Im zweiten Anlaufen hatte ich dann nicht mehr die Motivation wieder alles zu tippen.
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