Ich verfolge schon seit geraumer Zeit das DVB-T Empfangsgebiet und wurde immer wieder enttäuscht, denn im Großraum Stuttgart ist es nicht möglich darüber private Sender wie Pro7, n24 oder RTL und VOX zu empfangen.
Da schon seit längerem die Abdeckung der öffentlich-rechtlichen Sender zumindest im "inneren Kreis" (in VVS-Zonen gesprochen: 10 und 20) so gut ist, dass eine Zimmerantenne ausreicht, gilt das Argument der hohen Investitionskosten eigentlich nicht mehr. Auch belegen die ÖR nicht die gesamte Bandbreite, sodass den privaten Sendeanstallten eigentlich nichts im Wege stehen sollte.
So schrieb ich kürzlich sowohl RTL als auch Pro7 eine Mail und bat um eine Stellungnahme. Leider bekam ich von beiden nur eine Standardantwort, dass es ja auch irgendwie refinanziert werden müsse und dass besonderes in ländlichen Gebieten (ja, Stuttgart ist also ländlich) die Nutzungsquote bei unter 5% läge und es sich somit nicht rechnen würde.
Liebe privaten Sender, natürlich ist die Empfängerquote von DVB-T in Stuttgart unglaublich niedrig, was aber durchaus daran liegen könnte, dass keine privaten Sender zu empfangen sind? Einer muss den Anfang machen!
Da KabelBW scheinbar immer noch ein Monopol auf den Kabelanschluss in Baden-Württemberg hat, gibt es auf diesem Markt also keine Konkurrenz. So eine Position sollte man, meines Erachtens, nicht ohne weiteres unterstützen. Die einzig echte alternative zu DVB-T in Stuttgart ist damit der Empfang über Satellit. Und zugegebenermaßen verschönern die hierfür benötigten Empfangsgeräte nicht unbedingt die Häuser. Ein Teufelskreis!
Kommentare
Kannst die Mail ja mal an den
Kannst die Mail ja mal an den Öttinger weiterleiten.
Kommentar hinzufügen