Passend zum Motto des Kongresses habe ich mich am Alexanderplatz auf die Suche gemacht, ob Berlin etwas zu verstecken hat.
Besonders auffällig, also gar nicht versteckt, ist der Teil des Weihnachtsmarkt "hinter" dem Alexa. Dieser hat eigentlich nichts mit den mehr oder weniger gemütlichen Weihnachtsmärkten mit lokalen Handwerkstraditionen und reichlich Glühwein und Kinderpunsch im Süden Deutschlands zu tun, sondern gleicht eher einem Wasen 2.0 (oder 0.1a?).
Nachdem ich mich durch die engen Gassen vorbei an Losbuden, Wurfbuden, Angelbuden, Fressbuden und sonstigen Achterbahnen geschlagen hatte, ging es weiter zum nächsten etwas weiter entfernten Teil. Auch dort, ein riesen hell erleuchtetes Riesenrad, eine Eisbahn und Diverses mehr. Nur der Teil des Weihnachtsmarkts bei der Weltzeituhr kommt dem eigentlichen Charme des Weihnachtsmarkts sehr nahe.
Doch bei aller Weihnachtsstimmung ist mir aufgefallen, dass der Fernsehturm durch seine Größe zwar nicht ganz versteckt werden kann, aber dennoch schüchtern hinter der Hauswand lauert - oder gehalten wird.
Fazit: In Berlin leuchtet alles grell bunt und es wird nichts versteckt. Fast nichts! Eines habe ich doch gefunden: der Gefrierschrank, der die Luft auf fröstelnde Minusgerade hält, den habe ich nicht gefunden. Ich vermute man hat Angst vor Greenpeace, da der Energieverbrauch immens sein muss...
Kommentare
Hehe, so kenne ich
Hehe,
so kenne ich Weihnachtsmärkte. Im Süden denke ich immer, dass etwas fehlt. Obwohl ich mich in diesem Jahr auch wieder von allen Achterbahnen und Karussells ferngehalten habe. Nicht mal mehr das Kettenkarussell ist sicher, sondern fährt 20m in die Höhe.
Der Fernsehturm wacht eben über die Stadt, ganz unauffällig. Und für Touristen fungiert er als Kompassersatz.
"In der Stadt voller Affen ist es laut und stinkt, alles blinkt, man wird taub und blind"
Kommentar hinzufügen