Gestern Abend durfte ich einem für Deutschland eher ungewöhnlichen Spektakel beiwohnen: einer Kung Fu Show der Shaolin Mönche. Die Vorstellung fand im Hegel-Saal der Stuttgarter Liederhalle statt und dauerte mitsamt Pause gute zwei Stunden.
In dieser Zeit wurden spektakulär die verschiedenen Aspekte des Lebens der Mönche aus dem Tempel in den Wäldern ("Lin") des Berges Shao vorgestellt. Natürlich durften zahlreiche Kampfeinlagen mit und ohne Waffen nicht fehlen. Aber auch Kraft- und Beweglichkeitsdemonstrationen gehörten zum Programm und waren nicht weniger faszinierend.
Begleitet wurde das Programm von einem deutschsprachigen Erzähler, der immer wieder Aspekte aus der Geschichte der Mönche in die Vorführung einfließen lies und das aktuelle Geschehen kommentierte. Hinzu kam außerdem "fernöstliche" Hintergrundmusik, die den spirituellen Charakter der Show untermauern sollte. Dies wurde jedoch durch zu moderne Klänge an einigen Stellen nicht immer erreicht und passte damit nicht immer zum ansonsten stimmigen Gesamtkonzept.
Neben einigen amüsanten Szenen, wurde ansonsten viel Action und Lärm geboten. Laute Schreie, knallende Peitschen und fauchende Eisenketten ließen einem definitiv keine Zeit zum Einschlafen.
Der Körperbau und die Körperbeherrschung der Mönche war durch und durch beeindruckend und ließen wohl die ein oder andere Frau dahinschmelzen und den ein oder anderen Mann neidisch werden.
Wer die Mönche selbst live erleben möchte, dem sei die Homepage der Showtruppe ans Herz gelegt.
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Die Vorstellung ist auch
Die Vorstellung ist auch etwas für Interessierte mit kleinem Geldbeutel, denn selbst in der allerletzten, höchsten Reihe hat man noch eine guten Blick auf die Bühne und kann erkennen, dass selbst die Nachwuchs-Shaolin schon erschreckend ausgeprägte Muskeln haben und der Meister mit seinem weißen Bärtchen einen Knoten aus sich machen kann. Nur Höhenangst sollte man nicht haben.
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