Es ist also wieder soweit. Erneut stehen Wahlen an: am 27.09. ist, wie vermutlich mittlerweile jeder weiß, die Bundestagswahl.
Auch für diese Wahl gibt es wieder eine Entscheidungshilfe der Bundeszentrale für politische Bildung: wahl-o-mat.de.
Wer sich mit den Unterschieden zwischen den Parteien nicht auskennt, bekommt hier Starthilfe. Die wirklichen Ideologien und Haltungen in (entscheidenden) Detailfragen dahinter bleiben aber einer eigenen Recherche vorbehalten.
Kommentare
Bei mir keine Überraschungen:
Bei mir keine Überraschungen: Piraten vor FDP und Grüne. Weit abgeschlagen SPD und CDU/CSU. Sogar NPD und REP haben mehr Übereinstimmungen als die aktuell regierungsbildenden Parteien!
Interessant fand ich aber auch, dass ich bei den meisten Fragen neutral anklicken musste. Weil ich das Thema einfach völlig uninteressant finde und somit keine fundierte Meinung dazu habe oder weil ich mit der Frage aus Verständnisgründen nichts anfangen kann. Immerhin werden einige für mich wichtige Fragen diskutiert und geben damit das klare Bild.
Eine Bewertungsfrage der Bewältigungspolitik der so genannten Krise fehlte mir aber!
Auch keine Überraschungen
Piraten vor Grünen vor FDP. Von einer einzigen Ausname abgesehen keine Übereinstimmung mit CDU/CSU. Ich fände noch ganz schick, wenn man gewichten könnte, wieviel Bedeutung man einer Frage beimisst. Abgesehen davon ist das alles eh wenig aussagekräftig, denn was die Parteien sagen, und was sie tun, sind zwei ganz verschiedene Dinge (musste gestern bei den heute-Nachrichten laut lachen, als ich Guido von der Lauschangriff-FDP über Grundrechte schwadronieren hörte).
Eine Frage, wie man die sog. Krise überhaupt bewertet, fänd ich nicht schlecht. Also in etwa die Arbeitslosenzahlen werden 2009 leicht steigen aber 2010 wird die Wirtschaft wieder mit x,y% wachsen vs. die nächsten 5 Jahre gibts nix zu lachen und der richtige Crash kommt erst noch. Was mir ja auch grundsätzlich fehlt ist: brauchen wir langsfristig eine Alternative zur Erwerbsarbeit? Die SPD sagt ja nein in ihrem Programm (4 mio. neue Jobs), aber die anderen halten das für abwegig, geben aber selten eine Alternative (Grundeinkommen, negativer Einkommenssteuer o.ä.).
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