Es ging ja schon ausgiebig durch die Medien, dass in Großbritannien etlichen Daten von Behörden "verloren" gegangen sind.
Jetzt ist bekannt geworden, dass es in Deutschland nicht besser ist (ok, ich hatte mir das schon lange gedacht...): auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordnete Carl-Ludwig Thiele gibt unser Bundesinnenministerium bekannt, dass 500 PCs und Notebooks seit 2005 in deutschen Behörden verschwunden sind.
Warum schreibe ich das hier? Deshalb:
Sensible Daten auf den Festplatten seien durch eine entsprechende Software absolut sicher geschützt, sagte eine Sprecherin. Ein Dritter könne sich keinen Zugang verschaffen. Auch gehe es bei den verschwundenen Computern um keine beunruhigend große Zahl.
(Zitat: heise.de)
HALLO??? Selbst wenn nur ein PC mit Daten über nur eine Person verschwindet, finde ich das überaus beunruhigend! Und mal im Ernst: eine Software schützt Daten so gut, dass Niemand je wieder an diese Daten gelangen wird? Hahaha. Dann waren die Daten wohl Wertlos. Schließlich kommt nichtmal der Inhaber des Keys jemals wieder an die Daten! (Achtung: Ironie).
Lustig ist auch, dass sofort die Gefahr von Datenverlust heruntergespielt wird. D.h. wohl auch, dass es um brisante Rechner ging. Auf Arbeitsrechnern wären ja vermutlich keine interessanten Daten gewesen, die hätten verteidigt werden müssen.
Ich will gar nicht weiter darüber nachdenken, wie es erst bei Firmen aussieht, bei denen Kundendaten hinterlegt sind!! Grah! *rausrenn*
Siehe auch: heise.de, spiegel.de, carl-ludwig-thiele.de
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