Software

Macports: Cleanup

Wahrscheinlich hat quasi jeder ambitionierte Mac-User das ein oder andere aus den Macports installiert. Da sich dieses leider nur bedingt um das Aufräumen ungenützter Dinge kümmert, empfehle ich (aus der offiziellen Dokumentation) die beiden Befehle regelmäßig auszuführen:

sudo port clean installed
sudo port uninstall inactive

Wer nicht sofort alle inaktiven Pakete deinstallieren möchte, kann sich diese vorher auch nochmal ansehen:

port installed inactive

Tastaturbelegung ändern mit xmodmap

Da ich bereits mehrfach vergessen hatte, wie man die Tastaturbelegung unter Linux vollständig anpasst, will ich es hier festhalten.
Hauptgrund der gewünschten Anpassung ist, dass ich einfacher Apfel/Super/Win + W zum Schließen eines Fensters greife als Ctrl + W. Der Einfachheit halber will ich daher unter Linux die Apfel/Super/Win-Taste mit der Control-Funktionalität belegen. Wie das geht habe ich hier gefunden und so in der .xmodmap abgelegt:

clear control
remove mod4 = Super_L Super_R
add control = Super_L Super_R Control_L Control_R

Weitere Eigenheiten der Gnome Shell sind hier erläutert. Falls darüber hinaus jemand eine Lösung kennt, womit die Apfel/Super/Win-Taste nicht mehr die Activities auslöst, bitte melden.

LibreOffice

Da die von mir eingesetzte freie Office-Suite OpenOffice.Org seit Längerem kein Update mehr erhalten hatte - ich wurde gewarnt, dass in der Version vor 3.3 ein blöder Bug sein soll - habe ich nun Version 3.3 eingespielt. Aber von LibeOffice.org.

Wer übrigens noch nicht mitbekommen hat, dass OpenOffice einen neuen "Chef" hat und es inzwischen eine Abspaltung eines Großteils der Community gibt, der kann z.B. hier anfangen nachzulesen.

FRITZ!Box Fon WLAN 7390: Switch

Wer im Besitz einer FRITZ!Box Fon WLAN 7390 ist, der sollte Folgendes beachten: die Standardeinstellung der LAN-Ports ist "green mode" bei LAN2, LAN3 und LAN4, sowie ein daueraktiver Port LAN1. Der sogenannte "green mode" deaktiviert den LAN-Anschluss, um Strom zu sparen, sofern kein Gerät angeschlossen ist. Sobald der Port aktiv ist, wird er jedoch nur mit 100MBit/s betrieben. Im "power mode" wird der Port dann mit voller Leistung (sprich Gigabit) betrieben.
Will man also z.B. einen NAS-Port stromsparend betreiben, empfiehlt es sich auf den "power mode" zu wechseln, da sonst der Switch in der FRITZ!Box vermutlich den Flaschenhals darstellt.

Synology DiskStation: rdiff-backup & ecryptfs

Da die aktuelle Software der Synology DiskStations DSM 3.x kein rdiff-backup mitbringt, ist zunächst etwas Handarbeit nötig. Am einfachsten lässt dich rdiff-backup über IPKG (How to install ipkg) installieren. Weitere Schritte sind quasi identisch zur gewohnten Linux-Umgebung (weitere Infos).
DSM bringt standardmäßig ecryptfs mit. Damit lassen sich auf Dateiebene (ähnlich wie bei TrueCrypt) Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln. Um das Backup in einen verschlüsselten Ordner zu schieben, bietet sich folgendes Vorgehen an:

DLNA

Ich bin ja immer dafür, wenn es um Standardisierungen geht. Und so freut es mich auch, dass sich quasi alle Hersteller im multimedialen Heimnetzwerkbereich zu der DLNA zusammengeschlossen haben. Diese Allianz der großen Firmen wie Sony, HP, Samsung und Co zertifizieren Geräte und garantieren damit einen Mindeststandard an Interoperabilität.
Allerdings scheint man eines völlig vergessen zu haben: man stelle sich vor einen DLNA-zertifizierten Medienserver zu haben und möchte nun die digitalen Inhalte, wie z.B. Videos im gängigen H.264 Codec und dem Matroska-Container .mkv, auf einem DLNA-zertifizierten Fernsehgerät wiedergeben zu wollen. Auf dem Fernseher möchte man dazu die über das Netzwerk verfügbare Datei auswählen, stellt jedoch fest, dass diese nicht angezeigt wird oder spätestens die Wiedergabe scheitert.

Inkscape: Marker

In letzter Zeit arbeite ich immer öfter mit dem freien Vektorprogramm Inkscape. Leider stoße ich dabei auch immer häufiger auf kleinere bis größere Unstimmigkeiten bzw. "Bugs".
Zum Einen nervt mich total, dass Inkscape sich partout nicht merkt, welche Snapping-Optionen ich standardmäßig aktiviert haben will und welche zusätzlichen Optionsfenster (z.B. Fill/Stroke) ich immer geöffnet sein sollen.

Wesentlich dramatischer ist jedoch Folgendes.

OSI konforme Lizenzen

Wer hin und wieder auch mal den ein oder anderen Codeschnipsel veröffentlichen will, sollte sich unbedingt den Artikel auf osscc.net zu den OSI konformen Lizenzen ansehen. Dort werden Empfehlungen für "geeignete, freie" Lizenzen ausgesprochen.

Wer sich nicht alles durchlesen will: Common Development and Distribution License (CDDL) ist die Empfehlung für eine gegenseitige Copyleft Lizenz und Apache License 2.0 ist die Empfehlung für eine akademisch freie Lizenz.

Keynote vs. Powerpoint vs. LaTeX-Beamer

Kürzlich habe ich zur Erstellung eines Vortrags ausnahmsweise mal nicht LaTeX-Beamer verwendet, sondern Keynote (von Apple). Eigentlich mag ich ja keine Klick-Bunt-Programme. Und diese Einstellung hat sich auch nicht geändert.
Für einfache Vorträge, die nur die vorgegebenen Masterslides (und Themes) benötigen, ist es jedoch mit Keynote möglich, in sehr kurzer Zeit eine optisch sehr ansprechende Präsentation zu erstellen. Der Teufel steckt allerdings im Detail: Bulletlisten verhalten sich nicht immer intuitiv, Seitennummer müssen für jede Seite einzeln angewählt werden, uvm.

Snow Leopard #2

Nachdem ich bereits im letzten Beitrag angedeutet habe, dass es bei wenigen Anwendungen noch Probleme mit der Kompatibilität zu Snow Leopard gibt, hier ein paar Konkrete Beispiele mit Workaround:

  • Matlab 2008a: laut Mathworks wird erst die Version 2009b Snow Leopard offiziell unterstützen. Dann auch mit mehr Aqua und weniger X11 und mehr 64 Bit-Support. Die Version 2008a lässt sich aber auch installieren und starten: bei der Aktivierung musste ich kurzfristig über die Java Preferences die VM auf 32 Bit umstellen. Danach lässt sich Matlab zumindest über die eigentliche Binary-Datei starten, nicht aber über die App. Leider läuft es dann auch extrem langsam und ruckelig, aber es läuft.
Inhalt abgleichen